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3D-Druck-Kompetenz für Ihr Unternehmen

Zur Entwicklung von Lösungen engagiert sich die Deutsche Bahn AG im eigens initiierten branchenübergreifenden Netzwerk „Mobility goes Additive“.

Seit Ende 2015 hat die DB Fahrzeuginstandhaltung eine umfangreiche Kompetenz im 3D-Druck aufgebaut. Von der Identifikation 3D-druckgeeigneter Teile über die Erstellung der benötigten CAD-Daten oder den eigentlichen 3D-Druck bis hin zu umfangreichen Qualitätsprüfungen decken wir die komplette Wertschöpfungskette mit bahnzertifizierten Partnern ab. Mit über 130 Anwendungen und über 10.000 gedruckten Teilen aus unterschiedlichsten Materialien ist die Deutsche Bahn beim 3D-Druck im Bahnsektor führend. 

Unsere Erfahrungen im Rahmen der Einführung der Technologie im eigenen Unternehmen geben wir gerne weiter und bieten unser Know-how in der konzeptionellen Ausrichtung über die Bauteilidentifikation bis hin zur Implementierung in Ihrem Unternehmen an.


Anwendungsbeispiele für den 3D-Druck

  • Klemmkasten für den ICE 1/2 Fahrmotor
  • Sandgussform für Kastenhebel Lastbremsautomat
  • Staubschutzkappe Bremssystem
  • Luftgitter für Lokklimagerät
  • Mantelhaken aus einem Reisezugwagen
  • Gehäuse Fahrerterminal Lok
  • ICE-/Weichen-Modelle für die Ausbildung
  • Große, sicherheitsrelevante Metallteile, z. B. Radsatzlagerdeckel
  • Abdeckungen, Lüfterführungen, Kopfstützen, Gehäuse aus flammhemmendem Kunststoff oder Metall

Erhöhung der Ersatzteilverfügbarkeit

  • Ersatz für abgekündigte oder schlecht verfügbare Ersatzteile
  • Aufbau eines Second-Sourcing


Reduzierung von Ausfallzeiten

  • Reduzierung von Systemausfällen und Fahrzeugstillständen
  • Verkürzung von Liefer- und Auftragszeiten


Kostenreduzierung

  • Reduzierung von Einmalkosten (werkzeuglose Fertigung)
  • Reduzierung Lagerkosten (production on demand)
  • Vermeidung von Mindestabnahmemengen


Beschleunigung der Entscheidungsfindung

  • Visualisierung von Neuentwicklungen, konstruktiven Verbesserungen und Modellen (Rapid Prototyping)
  • Bessere Kommunikation
  • Entwürfe anfassbar machen
  • Langlebigkeit durch optimierte, verbesserte Bauteile
  • Anforderungs- statt fertigungsgerechte Konstruktion
  • Effizienter Ressourceneinsatz
  • Nachhaltigkeit

Anwendungsfälle

  • Abgekündigte Bauteile
  • Kleinstmengen mit hohen Kosten
  • Unfallinstandsetzung
  • Werkzeuge
  • Prototypenbau
  • Partialersatz


Anforderung an Bauteile

  • Unabhängig von der Sicherheitsrelevanz
  • Simple oder komplexe Geometrie
  • Kostenintensive konventionelle
  • Fertigung


Verfügbarkeit

  • Gefahr eines Systemausfalls (Zug, Lok, etc.)
  • Bauteile mit langen Lieferzeiten


Spezifikation für die Herstellung

  • Nach Herstellerspezifikation
  • Mit Reverse Engineering
  • Nach Musterteil
  • Optimiertes Bauteil (Besserteil)


Werkstoffe

  • Werkzeug- & Edelstähle
  • Aluminium (Titan, Inconel, CoCr)
  • Polyamid 12, ABS, PEEK
  • Ultem (flammhemmend)


Maximale Bauteilgröße

  • 900 x 600 x 900 mm Kunststoff
  • 400 x 400 x 400 mm Aluminium
  • 250 x 250 x 300 mm Stahl
  • Auf Ihr Unternehmen zugeschnittene Potenzialanalyse
  • Identifikation geeigneter Teile
  • Gemeinsame Technologieerprobung
  • Entwicklung eines Business Case
  • 3D-Druck bietet insbesondere bei Ihren abgekündigten Teilen die Möglichkeit, kleine Losgrößen ohne Einmalkosten oder Mindestabnahmemengen fertigen zu lassen
  • Reverse Engineering für Ihre Problemteile nach
    • Herstellerspezifikation
    • Musterteil (z.B. mittels 3D-Scan)
  • Optimierung/Weiterentwicklung von Bauteilen