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„Wir sind mehr als WLAN!“

Colibri (Coach Link for Broadband Information Exchange) gibt es in über tausend Fahrzeugen deutschlandweit. Häufig geht es da-bei um das Angebot von Kunden-WLAN. Doch es steckt mehr hinter der IT-Lösung der DB Fahrzeuginstandhaltung.

Seit einigen Jahren arbeitet die DB zunehmend am Ausbau des Internetangebots für Fahrgäste. Beim Regionalverkehr konnte sich im Zuge dessen vor allem die WLAN-Komponente von Colibri einen Namen machen. Durch den starken Ausbau der mobilen Internetnutzung, etwa in den S-Bahnen Rhein-Main und Stuttgart, gerieten vorübergehend alle weiteren Bestandteile der IT-Lösung ins Hintertreffen. Colibri ist aber mehr als WLAN.

Modular, individuell – einfach kundenorientiert

Das Colibri-Produktportfolio ist modular aufgebaut: Es ist kein Komplettpaket eigener Lösungen. Es versteht sich eher als Plattform, die eigene Produkte und Services anbietet, aber auch die anderer Unternehmen – ähnlich einem Appstore. Die Produkte und Services werden entsprechend der Bedürfnisse des Kunden zusammengesetzt und in die Fahrzeuge implementiert. Zu den Produkten gehören Kunden-WLAN, Videoüberwachung, Diagnosetools, automatische Fahrgastzählung, Reisendeninformation sowie Einbau- und Betriebsführungsservice. Kunden haben zusätzlich die Möglichkeit, neue und eigene Geschäfts- und Refinanzierungsmodelle zu entwickeln und zu implementieren.

Das Ziel fest im Blick

Über 1000 mit Colibri ausgestattete Fahrzeuge sind bereits auf Strecke. Im Rahmen des bisher größten Redesign-Projektes für das Netz Elbe-Spree werden 145 Doppelstockwagen und 29 Triebfahrzeuge durch die DB Fahrzeuginstandhaltung im Werk Wittenberge modernisiert und mit dem kompletten Produktportfolio der IT-Lösung ausgestattet. So kann Colibri endlich seine komplette Produktvielfalt präsentieren. Das Ziel: mit gesteigerter Bekanntheit zum Allround-IT-Produkt für den Regionalverkehr werden.  

„Die Ausstattung so vieler Fahrzeuge in vergleichsweise kurzer Zeit mit einer solchen Bandbreite an IT-Systemen ist nur mit starken Partnern möglich. Umso mehr freut es mich, dass die Idee, einen ‚Appstore für Züge zu bauen, vom Markt so gut angenommen wird und wir auch mit vielen bahnfremden Firmen zusammen an der Umsetzung der Anforderungen arbeiten“, so Melvin Zinngrebe, Leiter IT im Zug, „Wir entwickeln unser Produkt stetig weiter und nutzen die neusten Technologien. Die Kollegen haben viele Ideen, die Colibri zukunftsweisend machen.“ Es bleibt also weiter spannend.