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Colibri-Familie wächst: immer öfter WLAN im Zug

Die meisten Zugreisenden denken bei Colibri an einen kleinen flinken Vogel. Doch Colibri steht auch für „Coach Link for Broadband Information“, eine von der DB Fahrzeuginstandhaltung entwickelte IT-Lösung. Ihr verdanken Bahnfahrer eine der größten Annehmlichkeiten im Zug: den Internetzugang. Die DB Fahrzeuginstandhaltung rüstet immer mehr Züge damit aus – auch im Nahverkehr.

Colibri stellt eine einheitliche IT-Infrastruktur zur Verfügung und ermöglicht zahlreiche digitale Anwendungen – unter anderem WLAN im Zug. Ein von der DB Fahrzeuginstandhaltung  entwickeltes Multi-Provider-System verwendet die Mobilfunknetze unterschiedlicher Mobilfunkanbieter sowie 3G und 4G.

Unter anderem fährt die 423er-Flotte (60 Züge) im Nordnetz der S-Bahn Stuttgart nun mit Colibri. Seit Juli rüstet die S-Bahn Stuttgart auch ihre 430er-Fahrzeuge (97 Züge) um. Ab Sommer 2019 werden die Fahrgäste in der gesamten Fahrzeugflotte den Genuss des freien WLANs haben.

Die S-Bahn Rhein-Main schließt sich der Colibri-Familie ebenfalls an: Bis Ende 2019 werden alle 191 Züge der Flotte im Auftrag des Rhein-Main-Verkehrsverbunds und der S-Bahn mit WLAN ausgestattet.

Auch der Norden setzt auf WLAN im Zug
Auch das Harz-Weser-Netz weitet sein WLAN-Angebot aus: Reisende können jetzt in allen Zügen rund um den Harz online surfen. Bisher stand nur in den Zügen zwischen Braunschweig und Salzgitter-Lebenstedt kostenfreies WLAN zur Verfügung.

Nächstes Jahr wird die Tausendermarke „geknackt“
Bundesweit kommt Colibri schon in über 500 Zügen zum Einsatz. Im kommenden Jahr wird die DB Fahrzeuginstandhaltung das tausendste Fahrzeug damit ausstatten. Weiterentwickeln will sie auch die Anwendungsmöglichkeiten für WLAN im Zug. In Arbeit ist zum Beispiel ein Gamification Modul, das in spielerischer Weise unterhält und als Kanal für die Marketingkommunikation eingesetzt werden kann.