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DB Fahrzeuginstandhaltung in Zeiten von Corona

Alle beschäftigt seit Wochen die Corona-Pandemie. Auch bei der DB Fahrzeuginstandhaltung wird alles dafür getan, die aktuellen Herausforderungen zu meistern und in Zeiten von Corona weiter für ihre Kunden zu arbeiten.

Schon frühzeitig hat die DB Fahrzeuginstandhaltung einen Krisenstab gebildet, der die Situation von Tag zu Tag neu bewertet und entsprechende Maßnahmen ableitet. Die anstehenden Projekte in den Werken wurden je nach ihrer Bedeutung für den Eisenbahnbetrieb priorisiert und werden gemäß Dringlichkeit abgearbeitet. Damit die Produktion weiterlaufen kann, wird der Materialfluss in ständiger Abstimmung mit dem Teilelogistikzentrum, dem Einkauf und den Lieferanten sichergestellt. Da jedoch auch internationale Lieferketten durch die Corona-Situation nicht mehr verlässlich sind, kann zum Beispiel mit 3D-Druck an vielen Stellen eingesprungen werden, so beispielsweise mit dem Druck von Kopfstützen, Gehäuseabdeckungen, Halterungen für Mikrofone im Führerstand und sogar Sandtreppen aus Titan.


Während die meisten Mitarbeiter aus den Büros ins Home Office ausweichen konnten, liegt es in der Natur der Sache, dass die Teams der Produktion vor Ort sein müssen. Es gibt aktuell feste Teams, um den Personenkreis übersichtlich zu halten. So arbeiten immer dieselben Mitarbeiter zusammen in der Früh-, Spät- und Nachtschicht. Die Schichtübergabe läuft kontaktlos ab, damit erst gar nicht zu viele Personen aufeinandertreffen. Außerdem werden regelmäßig Flächen, Türklinken und Co. desinfiziert und den Mitarbeitern stehen unter anderem sogenannte „Community-Masken“ zur Verfügung, so wie sie aktuell auch zum Einkaufen in Geschäften vorgeschrieben sind. Ein Großteil der benötigten Stoffmasken sind in den hauseigenen Polstereien hergestellt worden.


Weitere Ausrüstung, wie handfreie Türöffner oder Gesichtsvisiere, kommt aus dem 3D-Drucker, mit welchen die DB Fahrzeuginstandhaltung DB-weit Mitarbeiter ausstattet. An der Entwicklung der Gesichtsvisiere waren auch die „DRK Kliniken Berlin Westend“ beteiligt, die den Schutz nun auch selbst einsetzen. 100 Visiere haben die Westend-Kliniken dazu bereits als Spende erhalten. Weitere 300 Gesichtsschilde wurden der Johanniter-Unfall-Hilfe gespendet.