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Das Werk Krefeld verpasst der S-Bahn Rhein-Ruhr einen neuen Look und zusätzliche IT

Nach zwei Jahren harter Arbeit gibt es für die Mitarbeiter des Werks Krefeld der DB Fahrzeuginstandhaltung Anlass zum Feiern: Mit der Auslieferung des letzten von insgesamt 48 Elektrotriebzügen (ET) der Baureihe 422 schloss das Werk im Herbst das Redesign-Projekt für die S-Bahn Rhein-Ruhr kosten- und termingetreu ab. Profitieren können davon ab nun die Endkunden.

„Das ET-422-Redesign Rhein-Ruhr war für das Werk ein anspruchsvolles, qualitativ herausforderndes und bis zum letzten Fahrzeug sehr erfolgreiches Projekt“, fasst Werkleiter Raphael Bayer zusammen. Im September 2017 verließ das erste Fahrzeug als Musterzug das Werk Krefeld. Anfang Oktober wurde das letzte der insgesamt 48 Fahrzeuge übergeben. Bei der Abschlussveranstaltung zeigten sich alle Seiten hochzufrieden.

Mit einem neuen Fahrplantakt, neuen und modernisierten Fahrzeugen soll das Nahverkehrs-Angebot im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) pünktlich zum Fahrplanwechsel Mitte Dezember 2019 weiterentwickelt werden. Die hergerichteten Fahrzeuge im neuen, einheitlichen VRR-Look werden Kunden zukünftig auf den S-Bahn-Linien S1 und S4 von A nach B bringen und ihnen dabei größtmöglichen Komfort bieten. Hierfür haben die 27 Krefelder Mitarbeiter neben umfangreichen Lackierarbeiten die Fahrzeuge mit neuen Sitzpolstern und -bezügen – ebenfalls in einem neuen Design – ausgestattet. Über 20.000 Quadratmeter wurden insgesamt neu lackiert und über 9.000 Sitze umgebaut. Zusätzlich hat die Flotte ein verbessertes Fahrgastinformationssystem über Monitore, ein Fahrgastzählsystem sowie kostenloses W-LAN aus dem Produktportfolio von Colibri erhalten.

Erstrahlt in neuem Glanz: Ein ET der Baureihe 422 für die S-Bahn Rhein-Ruhr