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Hochschulkooperation: DB Fahrzeuginstandhaltung will das Interesse potenzieller Nachwuchskräfte wecken

Die DB Fahrzeuginstandhaltung geht neue Wege: Um neue Impulse zu erhalten und Studierende als künftige Mitarbeiter zu gewinnen, startete das Unternehmen eine Kooperation mit der Hochschule Karlsruhe. Studierende entwickelten dort im Rahmen des Projekts „SpaceSip“ ein Konzept, das die Organisation von Großraumbüros erleichtert und Kosten reduziert. Gleichzeitig erhielten die jungen Leute Einblicke in ein interessantes – eventuell ihr künftiges – Arbeitsumfeld.

Hochschulkooperationen können frischen Wind in den Arbeitsalltag bei der DB Fahrzeuginstandhaltung bringen – und in die Anwerbung potenzieller Nachwuchskräfte für das Unternehmen. Sieben Studierende der Wirtschaftsinformatik, betreut durch IT-Experten der DB Fahrzeuginstandhaltung, erprobten eine solche Kooperation und entwickelten im Rahmen des Projekts „SpaceSip“ – zu deutsch ‘ein Schlückchen Platz‘ – ein Raumnutzungskonzept für Großraumbüros. 


„SpaceSip“ hat seine Ziele erreicht

Die Kooperation kommt bei den Studierenden gut an: „Es war sehr interessant, die Strukturen des Unternehmens kennenzulernen“, bestätigt Jonas Lepka. „Wir haben während der Zusammenarbeit und der Besuche der Werke Fulda und Krefeld sowie des Skydecks der DB Systel einen Einblick in die DB und die DB Fahrzeuginstandhaltung erhalten.“ Damit hat das Projekt „SpaceSip“ bereits ein wichtiges Ziel erreicht: das Interesse der Studierenden für die DB Fahrzeuginstandhaltung zu wecken. 

Die Aufgabe des „SpaceSip“-Teams bestand darin, ein effizientes Konzept zur Nutzung von Büroraum zu entwickeln, um Platz und damit Kosten zu sparen. Außerdem soll es die langwierige Suche nach freien Arbeitsplätzen in Großraumbüros künftig überflüssig machen. Auch dieses Ziel wurde erreicht. Die Lösung: Auf Flurmonitoren können Mitarbeiter auf einen Blick erkennen, welche Plätze frei sind. Die Anzeige reicht von grün (frei) über gelb (z.T. belegt) bis rot (ausgebucht). Der Arbeitsplatz lässt sich über ein von den Studierenden entwickeltes und selbstgebautes kleines Gerät mit einem Fingertipp reservieren, die Anzeige der jeweiligen Zone ändert sich entsprechend. Die statistische Auswertung der Belegungen macht eventuelle Einsparpotenziale deutlich.


Ausweitbar für die Buchung von Meetingräumen

Neben der IT hatten sich die jungen Leute auch Gedanken über die Gestaltung der Räume und Arbeitsplätze gemacht, zum Beispiel über Lärmschutz oder ergonomische Möbel. Hierbei wurden konkrete Vorschläge wie die Nutzung von Monitoren mit integrierten Docking Stations gemacht. In einem 3D-Modell des zukünftigen Arbeitsplatzes wurden die Ergebnisse visualisiert. In der Zukunft könnte die Buchungslösung auch auf Meetingräume angewandt werden.


Hoch zufriedene Projektbetreuer

Als Kunden sowie Betreuer betrachten Jonny Ly, Senior IT-Projektleiter, und Dennis Giebeler, IT-Projektleiter, die Projektergebnisse mit Stolz: „Uns liegt es am Herzen, Nachwuchs zu fördern und dabei die Balance zwischen Arbeitsergebnissen und Freude an der Projektarbeit zu halten.“

Auch Dominik Deschner, CIO der DB Fahrzeuginstandhaltung, ist mit der Leistung der Studierenden und dem Ergebnis hoch zufrieden: „Solche Kooperationen sind eine tolle Möglichkeit, potenzielle Nachwuchskräfte für das Unternehmen zu interessieren. Ich kann mir vorstellen, sie auch künftig zu nutzen, um frischen Wind und neue Ideen für unser Unternehmen nutzbar zu machen.“