„Krokodil“ verlässt das Werk Meiningen topfit

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Das „Krokodil“ ist der wohl populärste in der Schweiz gebaute E-Lok-Typ. Die Meininger Experten haben die Legende einer Revision unterzogen.

131 Tonnen schwer, acht Achsen und mehr als 20 Meter lang: Das „Krokodil“ beeindruckt bis heute. Die Lok CE 6/8 III mit der Nummer 14305 zog 50 Jahre lang Güterzüge den Gotthard hinauf.

Ab 1979 wurde sie als historisches SBB-Triebfahrzeug aufgearbeitet. Zur Fahrwerkinstandsetzung hatte SBB Historic, die Stiftung Historisches Erbe der Schweizerischen Bundesbahnen, ihr Schmuckstück dem auf historische Fahrzeuge spezialisierten Werk Meiningen anvertraut. Ein Jahr dauerte die „Kur“: Zunächst wurde die Lok zerlegt und befundet, danach Radsätze, Führungen, Treib- und Kuppelstangen sowie die Zug- und Stoßeinrichtungen aufgearbeitet. Ende Oktober ging das „Krokodil“ auf Probefahrt. Eine Diesel-Vorspannlok stellte dabei sicher, dass alle deutschen Zugsicherungseinrichtungen funktionieren konnten. „Wir waren sehr zufrieden mit dem Ergebnis“, sagt SBB-Projektleiter Daniel Maurer.

So dürfte das „Krokodil“ wohl nicht der letzte Auftrag gewesen sein, den die Meininger Experten von der SBB Historic erhielten.